Seit dem Ersten Juli 2018 ist das Centre d’Incendie et de Secours Monnerich-Reckingen/Mess Teil des Corps grand-ducal d‘incendie et secours (CGDIS). Der CGDIS ist eine öffentliche Einrichtung (établissement public) welche folgende früheren staatlichen und kommunalen Einheiten zu einem Corps zusammenführt:

  • die kommunalen Feuerwehren (CISMR)
  • alle Einheiten des Zivilschutzes (Protection Civile)
  • SAMU (Service d’aide médicale urgente, der Notarzt)
  • die Berufsfeuerwehr der Stadt Luxemburg
  • die Flughafenfeuerwehr

Die Einsatzzentren (CIS: Centre d’Incendie et de Secours) des CGDIS sind in 6 Kategorien unterteilt, beginnend mit der Kategorie I welches die kleinsten CIS bilden und aufsteigend bis zu den Kategorien II, IIbis, III, IV und IVbis. Die Kategorisierung eines CIS definiert wie viele Einsätze von einem Einsatzzentrum bewältigt werden können.

Das CISMR ist ein Einsatzzentrum der Kategorie II. Ein CIS der Kategorie II garantiert die Besetzung eines Löschfahrzeuges (6 Feuerwehrleute) sowie ein Spezialfahrzeug (2 Feuerwehrleute). Alle Mitglieder des CISMR sind freiwillige Mitglieder. Das Löschfahrzeug wird mittels einer Bereitschaft rund um die Uhr von 6 Feuerwehrleuten besetzt und muss eine Ausrückzeit von weniger als 10 Minuten garantieren.

Die Hauptaufgaben des CIS bestehen aus Brandbekämpfung, technischer Hilfeleistung, vorbeugender Brandschutz, Umweltschutz sowie Mensch- und Tierrettung. Der Rettungsdienst (secours à personne) wird von einem CIS ab Kategorie IIbis garantiert. Die umliegenden Einsatzzentren Esch/Alzette, Schifflingen, Bettembourg und Sanem/Differdingen sind die nächst gelegenen Einsatzzentren dieser Kategorie und garantieren den Rettungsdienst in unseren beiden Gemeinden.

Im Jahr 2017 rückten wir zu 234 Einsätzen aus. Der Großteil der Einsätze besteht aus technischen Hilfeleistungen, lediglich ein Viertel der Einsätze machen Brandeinsätze aus. Die Alarmierung erfolgt per Funkmeldeempfänger von der Notrufzentrale 112, es wird permanent 7/7 Tage 365 Tage im Jahr ein Bereitschaftsdienst von 6 Einsatzkräften garantiert, diese 6 Mitglieder rücken zu den meisten Einsätzen aus (ungefähr 95%). Sind Einsätze größeren Ausmaßes zu bewältigen so wird eine „Alerte Générale“ ausgelöst, jedes Mitglied der Einsatzmannschaft wird dann alarmiert.

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